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Google Wave

geschrieben von Richard on 10 Nov 2009

Ich spiele jetzt schon seit einiger Zeit mit Google Wave rum und bin hin und her gerissen zwischen Begeisterung über die Möglichkeiten und Ärger darüber, dass mir die Zeit und vor allem die vertrauten Partner fehlen, um den Dienst ausgiebig zu testen.

Insgesamt fühlt es sich an wie ein Diskussionsboard mit vertraulichen Kanälen. Die öffentlichen Waves sind noch recht hakelig bisweilen und ausserdem kann das ja kein Mensch alles lesen. Es gibt schon ein paar Versuche in die Kakofonie (wie ein ehemaliger Kanzler sagen würde) Struktur zu bringen. Allerdings mutet das Ganze bei mehr als 5-6 aktiven Teilnehmern schnell in ein unkoordiniertes Geplapper aus.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, hier mit ein paar Kollegen gemeinsam Konzepte und Spezifikationen zu entwickeln. Dazu scheint es wie gemacht.

Insgesamt ist das Produkt noch unreif und zeitweise wenig performant. Aber das wird die Zeit bringen. Ein ersatz für email ist es noch nicht. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben.

Schön ist: durch das Rumgeteste habe ich mich wohl qualifiziert, meinerseits Freunde einzuladen. Ich hab noch ein paar Invites übrig. Wer will?

1 Comment »

Tomtom:

No Invitations. Es sei denn, Du hast das Geschlecht gewechselt und stehst mit Deiner Freundin in einem Plattenladen und leckst an Deinem Lutscher. Dann würde ich mich in meiner Ludwig-Van-Ausstattung dazwischen drängeln und das gute Rein-und-Raus würde seinen Weg finden. Ohne diese Geschlechtsumwandlung müsste ich Dich auf den Pfad der Tugend zurückbringen. Siehe hier:

http://www.youtube.com/watch?v=v90KPJ6n4Ew

November 22nd, 2009 | 19:18
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