«
»


Heute morgen beim Bäcker

geschrieben von Richard on 3 Sep 2007

Ich bin morgens auch nicht immer ein Ausbund an Frohsinn, aber was ich heute wieder beim Bäcker erlebt habe, schreit nach Dokumentation.

Ich (beim Betreten des Ladens): “Morgäään!” [wirklich freundlich]

Ich bin dran. Das zeigt mir die Verkäuferin, indem sie sich umdreht und erstmal den Ofen ausräumt. Ok, das muss sein und auf die Minute kommt es ja nun auch nicht an. Dann ist sie fertig und wendet sich mir zu, ohne etwas zu sagen. Das ist offenbar mein Zeichen. Ich formuliere seidenweich meinen Wunsch:

“Ich hätte gern ein Roggenbrötchen.” Yentzieh, dessen Charmeoffensiven an der Fleischtheke unter uns schon legendär sind, wäre stolz auch mich.

Wieder wortlos stopft die Missmutige das heute besonders kleine Teil in eine Tüte und bellt: “Zweiundvierzich!” Seit Douglas Adams wissen wir, dass das die Antwort auf alle Fragen des Universums ist, aber die hatte ich ja noch gar nicht gestellt.

Ich also nun nicht mehr so seidenweich:”Cent nehme ich an?! Bitteschön!” Ich lasse das Geld passend auf den Zahlteller fallen. Im Rausgehen murmle ich noch den Standardgruß: “Vielendankundschönentagnoch!”

Ihre Anwort (unsterblich): “Ok!”

“Wenn ein Tag so wunderschön beginnt, ist alles drin…” textete mal Jürgen “ich hab die hässlichsten Hemden der Welt” von der Lippe in einem Song. Genau so ist es.

Kommentar hinterlassen

Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu hinterlassen.